rustunga f. ō-St., in NBo: ‚Einrichtung,
Ausstattung‘, in der Verbindung gotes rustunga
‚Gottes Zurüstungen; machinae divinae operae‘
(mhd. rüstunge st.f. ‚expeditio‘, nhd. Rüstung f.
‚das Rüsten, militärische Bewaffnung eines Lan-
des, [im Mittelalter] den Körperformen eines
Ritters angepasster Schutz gegen Verwundun-
gen‘; mndd. rüstinge, rüstunge f. ‚Ausstattung,
Inventar, [Kriegs-]Ausrüstung, Bewaffnung,
Rüstung, ausgerüstete Kriegsmannschaft, Auf-
rüstung, Bereitmachung zum Krieg‘; vgl. mndl.
rustinge f. ‚Ausrüstung, Rüstung‘). Verbalab-
straktum mit dem Fortsetzer des Suff. urgerm.
*-unǥō- (s. -inga). S. rusten. – Ahd. Wb. 7, 1302;
Splett, Ahd. Wb. 1, 778; eKöbler, Ahd. Wb. s. v.
rustunga; Schützeichel⁷ 268.
MK