skrîbziug* n. a-St., in Gl. 3,324,18 (14.
Jh., SH): ‚Schreibzeug; cautio‘ (mhd. schrîbziuc
st.m./n. ‚Schreibzeug, Schreibzubehör‘, nhd.
Schreibzeug n. ‚Schreibzubehör, Schreibuten-
sil[ien]‘). Determinativkomp. mit Verbalstamm
im VG und subst. HG. S. skrîban, ziug, s. auch
älter bezeugte skrîbgiziug, skrîbgiziugi. – skrîb-
zouwa f. ō-St., in Gl. 3,227,14 (13. Jh., SH):
‚Schreibzeug, Tinte; cautio‘ (mndd. schrîvetouw,
schrîftouwe n. ‚Schreibzeug‘; mndl. schrijftouwe
n. ‚Schreibzeug, Tinte‘). Determinativkomp.
mit dem Verbalst. von skrîban (s. d.) im VG
und subst. HG, das formal zawa (s. d.) ent-
spricht, jedoch nicht dessen einzig bezeugte
Bed. ‚Farbe‘ aufweist; vielmehr muss das HG
hier etwa ‚Gerät, Ausrüstung‘ (s. zouwen, gi-
zouwa) heißen. – Splett, Ahd. Wb. 1, 859. 1183.
1192; eKöbler, Ahd. Wb. s. v. skrībzouwa;
Schützeichel⁷ 293; Starck-Wells 548; Schütz-
eichel, Glossenwortschatz 8, 390.