sichilingAWB m. a-St., in Gl. 3,200,50 (SH).
400,58 (2 Hss., Ende 12. und 13. Jh., frk.):
‚Garbe; manipulus‘ (mhd. sicheling, sichlinc
st.m. ‚Garbe‘, nhd. [obs.] Sichling m. ‚Garbe‘).
Ableitung von sichila mit dem Zugehörigkeit
ausdrückenden Suff. -ing, -ung (s. dd.). Die
Bed. ‚Garbe‘ bezieht sich auf die Menge von
Getreidehalmen, die in einem Schnitt mit der
Sichel erfasst werden können. – Splett, Ahd.
Wb. 1, 813; eKöbler, Ahd. Wb. s. v. sihhiling;
Schützeichel⁷ 280; Starck-Wells 522; Schütz-
eichel, Glossenwortschatz 8, 202 f.
DSW