ascalocha
Band I, Spalte 363
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ascalocha (?) schedula; Blättchen(?) Gl. 4, 96,
2 (11. Jh.) Var.: ascaloch (13. Jh.); andere Hss.
haben âskaffa (s. u.). Ungedeutet. Der Ver-
gleich mit anderen Wörtern für schedula: â-
skaffa, âskrôt(a) (s. d. d.) legt es nahe, dieses
Wort als âscalotha zu lesen und als Part. Perf.
eines unbelegten ahd. Verbs *âskalôn abschä-
len
, also das Abgeschälte zu deuten ( skala).

Ahd. Wb. I, 674; Starck-Wells 35. Im Ahd. Wb. wird
auch eine alternative Deutung als âscalohta, vom Adj.
*scaloht mit Schale versehen vorgeschlagen. Wegen
der Bed. sehr unwahrscheinlich: *âscaloht müßte etwa
ohne Schale bedeuten.

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