hiwilôn
Band IV, Spalte 1079
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hiwilôn sw. v. II, nur bei O: jubeln,
mit Freudentönen preisen
. Das Hapaxlego-
menon ist eine iterative -ilôn-Bildung, der
wohl eine onomatopoetische Basis zugrunde
liegt. In Frage kommt die erst mhd. belegte
Interj. hî, hiu, hei zum Ausdruck der Freude.
Wegen der Bedeutung der Otfrid-Bildung ist
eine Ableitung von hû(w)ila Eule, Uhu
oder hû(w)o Eule (s.dd.) weniger wahr-
scheinlich (so z. B. Fick 3 [Germ.]⁴ 90).
Ahd. Wb. 4, 1155 f.; Splett, Ahd. Wb. 1, 392;
Köbler, Wb. d. ahd. Spr. 554; Schützeichel⁶
163. H. Grundmann, FS Trier 1954: 493
495; E. Karg-Gasterstädt, PBB 79 [Halle,
1957, Sonderband], 8891.

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Band IV, Spalte 1079

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